Die Erhöhung, die niemand ankündigt.Bei Staffel und Index kommt keine Erhöhung. Sie tritt einfach ein.
Es gibt kein Verlangen, keine Zustimmung, keine Frist zum Widersprechen. Deshalb wird nie geprüft — und deshalb laufen unwirksame Vereinbarungen jahrelang weiter, ohne dass jemand hinsieht. Wenn der Vertrag in der Akte liegt, sind die Abstände gerechnet und die Stufen einzeln geprüft. Das ist geschehen, bevor Sie die Akte zum ersten Mal öffnen — geprüft gegen 35 Entscheidungen zu den einschlägigen Normen, mit Fundstellen und fertigem Entwurf. Sie lesen, Sie geben frei.
Was auf welchen Zeitpunkt wirkt.
Die Prüfung hängt an Daten, nicht an Erklärungen — genau das macht sie rechenbar.
Eine Tabelle im Vertrag, die niemand nachrechnet.
Bei Staffel und Index steht der ganze Fall in vier Zeilen. Die Anmerkungen stehen an den Stufen, die nicht tragen.
§ 4 Abs. 1 — Die Nettokaltmiete beträgt bei Mietbeginn 1.040,00 EUR. Sie erhöht sich wie folgt: ab 01.04.2022 auf 1.092,00 EUR, ab 01.04.2023 auf 1.148,00 EUR, ab 01.01.2024 auf 1.206,00 EUR, ab 01.01.2025 auf 1.268,00 EUR.
§ 4 Abs. 2 — Für die Zeit ab dem 01.01.2026 erhöht sich die Miete jeweils zum Jahresbeginn um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
§ 4 Abs. 3 — Das Recht zur ordentlichen Kündigung ist für beide Parteien bis zum 31.03.2025 ausgeschlossen.
Nachtrag vom 12.05.2024 — Die Parteien vereinbaren einvernehmlich eine Anpassung der Nettokaltmiete an die ortsübliche Vergleichsmiete auf 1.310,00 EUR ab dem 01.08.2024.
Fünf Punkte, die eine Staffel kippen.
Staffel- und Indexvereinbarungen sind formstreng. Ein fehlender Betrag genügt, und die Klausel trägt nicht mehr.
Es sind Datumsabstände, keine Rechtsfragen. Deshalb sieht sie sich niemand an.
Das Ergebnis ändert sich nicht — die Abstände sind nur schon gerechnet, wenn Sie den Vertrag aufschlagen. Die juristische Verantwortung bleibt, wo sie hingehört.
Bei Staffel und Index gibt es keinen Anlass zu prüfen — keine Erhöhung, kein Brief, keine Frist. Genau deshalb muss die Prüfung von selbst passieren, sonst passiert sie nie.
Sechs Entscheidungen zu vier Zeilen Vertragstext.
Zwei davon bremsen den Mandanten — sie stehen hier, weil eine Seite, die nur die günstige Hälfte zeigt, kein Prüfergebnis ist.
Die Rechnung ist eindeutig. Die Folgen sind es nicht.
Datumsabstände lassen sich rechnen. Was aus einer gekippten Stufe für das laufende Verhältnis folgt, nicht.
Vier Fragen zu einer Erhöhung, die einfach eintritt.
Kurz beantwortet — jede Antwort steht auf einer Norm oder einer Entscheidung von dieser Seite.
Was daneben noch gilt.
Staffel und Index stehen nie allein — sie werden gegen den Vertrag und die Preisbremse gemessen.
Alle siebzehn Fallarten laufen auf derselben Akte, demselben Corpus und derselben Freigabe durch Sie. Übersicht aller Fallarten
6 von Regionalgerichten
im Corpus zu diesen Normen
Mila zitiert nur aus dem Corpus
Ein generisches Sprachmodell erfindet Aktenzeichen, die plausibel klingen und nicht existieren. Mila kann das nicht: Was nicht im geprüften Corpus steht, wird nicht zitiert — die Prüfung läuft vor dem Rendern, nicht danach. Corpus ansehen
Neun Monate statt zwölf, und die Staffel fällt.
Es sind Datumsabstände, nicht Rechtsfragen — und genau deshalb sieht sie sich niemand an. Sechzehn weitere Fallarten laufen auf derselben Akte.