Ein Brief, der öfter unwirksam ist als er wirkt.Ein formunwirksames Erhöhungsverlangen kostet den Vermieter ein Jahr. Erkannt ist es, bevor Sie den Brief lesen.
Das Verlangen nach § 558a BGB muss in Textform ergehen, den Erhöhungsbetrag ausweisen und mit einem zulässigen Mittel begründet sein. Fällt eines davon aus, läuft keine Zustimmungsfrist — und die Erhöhung auch nicht. Die Kappungsgrenze ist nachgerechnet und die Mietspiegel-Einordnung geprüft, wenn die Akte aufgeht. Das ist geschehen, bevor Sie die Akte zum ersten Mal öffnen — geprüft gegen 138 Entscheidungen zu den einschlägigen Normen, mit Fundstellen und fertigem Entwurf. Sie lesen, Sie geben frei.
Der Brief, um den es geht — schon durchgerechnet.
Ein Mieterhöhungsverlangen ist kurz. Genau deshalb steht in fast jedem Satz eine Voraussetzung, die stimmen muss.
Sehr geehrter Herr Yilmaz, hiermit verlangen wir Ihre Zustimmung zur Erhöhung der Nettokaltmiete von derzeit 940,00 EUR auf 1.128,00 EUR ab dem 01.04.2026.
Zur Begründung verweisen wir auf den Berliner Mietspiegel 2025. Die Wohnung ist einzuordnen in das Baualter ab 1984, Wohnlage mittel, mit Bad und Sammelheizung.
Die Wohnung wurde 2023 umfassend saniert; die dadurch eingetretene Wohnwertverbesserung ist in der Einordnung berücksichtigt.
Wir bitten um Ihre Zustimmung bis zum 28.02.2026. Sollten Sie nicht zustimmen, behalten wir uns die gerichtliche Geltendmachung vor.
Sechs Punkte, bevor über die Höhe gesprochen wird.
Die meisten Verlangen scheitern nicht an der ortsüblichen Vergleichsmiete, sondern an Form und Begründung. Das ist prüfbar, ohne ein Sachverständigengutachten zu bemühen.
Die Zustimmungsfrist läuft nur bei wirksamem Verlangen.
Das ist der entscheidende Punkt: Ist das Verlangen formunwirksam, beginnt gar keine Frist — und der Vermieter muss von vorn anfangen.
Dreißig Euro im Monat sind über fünfzehn Jahre fünftausend.
Das Ergebnis ändert sich nicht — die Rechnerei ist nur schon gemacht, wenn Sie den Brief aufschlagen. Die juristische Verantwortung bleibt, wo sie hingehört.
Ein Verlangen, das niemand prüft, wirkt in voller Höhe. Die Prüfung ist keine Viertelstunde mehr wert — sie hat schon stattgefunden.
Sechs Entscheidungen zur Form — bevor über die Höhe gestritten wird.
Die meisten Verlangen fallen nicht an der ortsüblichen Vergleichsmiete, sondern an dem, was der Brief nicht enthält.
Der Mandant muss antworten — nicht Sie.
Die Zustimmung ist seine Erklärung. Er sieht die Frist und was sie bedeutet; die Einschätzung sieht er erst, wenn Sie sie freigegeben haben.
Vier Fragen, sobald der Brief auf dem Küchentisch liegt.
Kurz beantwortet — jede Antwort steht auf einer Norm oder einer Entscheidung von dieser Seite.
Was sonst noch die Miete bewegt.
Die Erhöhung nach § 558 ist nur einer von drei Wegen — und der Vertrag entscheidet, welcher offensteht.
Alle siebzehn Fallarten laufen auf derselben Akte, demselben Corpus und derselben Freigabe durch Sie. Übersicht aller Fallarten
34 von Regionalgerichten
im Corpus zu diesen Normen
Mila zitiert nur aus dem Corpus
Ein generisches Sprachmodell erfindet Aktenzeichen, die plausibel klingen und nicht existieren. Mila kann das nicht: Was nicht im geprüften Corpus steht, wird nicht zitiert — die Prüfung läuft vor dem Rendern, nicht danach. Corpus ansehen
Zustimmen ist eine Entscheidung, keine Formalie.
Wer prüft, zahlt im Zweifel dreißig Euro weniger im Monat — fünfzehn Jahre lang. Sechzehn weitere Fallarten laufen auf derselben Akte.