Der Fall, der als Foto beginnt.Der Mangel ist selten strittig. Der Anzeigezeitpunkt entscheidet — und der ist schon gefunden.
Schimmel an der Außenwand, Heizung fällt im Januar aus, Baulärm seit acht Wochen. Dass etwas nicht stimmt, sieht man auf dem Foto. Was es wert ist und ab wann, hängt an einem Datum, das fast immer in einer Nachricht steht, die noch niemand gelesen hat. In dieser Akte ist sie gelesen, bevor Sie sie öffnen. Das ist geschehen, bevor Sie die Akte zum ersten Mal öffnen — geprüft gegen 264 Entscheidungen zu den einschlägigen Normen, mit Fundstellen und fertigem Entwurf. Sie lesen, Sie geben frei.
Was ankommt, und was fehlt.
Der Mandant schickt Fotos und eine Erzählung. Für die Minderung braucht es beides plus vier Daten, nach denen niemand von selbst fragt.
Das wertvollste Dokument der Akte ist eine E-Mail des Mandanten.
Kein Schreiben der Gegenseite, sondern das, was der Mandant selbst mit hochgeladen hat. Vier Anmerkungen, und die erste ist drei Monate Minderung wert.
Sehr geehrte Frau Wendland, im Schlafzimmer an der Außenwand hinter dem Bett bildet sich seit etwa zwei Wochen Schimmel. Die Fläche ist inzwischen etwa einen halben Quadratmeter groß. Fotos hängen an.
Wir lüften wie im Merkblatt beschrieben, dreimal täglich für zehn Minuten. Trotzdem wird es nicht besser.
Bitte lassen Sie das jemanden ansehen. Ich bin unter der Woche ab 17 Uhr zu Hause.
Die Miete überweise ich wie immer zum Ersten.
Fünf Punkte zwischen Foto und Minderung.
Die Minderung tritt kraft Gesetzes ein — aber erst ab Anzeige, und nur soweit die Gebrauchstauglichkeit wirklich herabgesetzt ist.
Drei Monate frühere Minderung sind mehr wert als die perfekte Quote.
Das Ergebnis ändert sich nicht — die Sucharbeit ist nur schon getan, wenn Sie die Akte öffnen. Die juristische Verantwortung bleibt, wo sie hingehört.
Der Anzeigezeitpunkt entscheidet über den Betrag — und er liegt fast immer in einer Nachricht, die bisher niemand gelesen hat, weil niemand die Zeit dafür hatte.
Sechs Entscheidungen — auch die, die den Mandanten bremsen.
Der Corpus trägt beide Richtungen. Nicht jede Beeinträchtigung ist ein Mangel, und nicht jede Minderung hält.
Der Mandant sieht, dass etwas passiert.
Bei Mängeln ist das entscheidend: der Mangel bleibt, während das Verfahren läuft. Wer nichts sieht, ruft an.
Die Quote ist eine Bewertung, keine Rechnung.
Was sich aus der Akte belegen lässt, belegt Mila. Was eine Wertung verlangt, bleibt bei Ihnen — und wird auch nicht als Zahl angeboten.
Vier Fragen aus dem ersten Telefonat.
Kurz beantwortet — jede Antwort steht auf einer Norm oder einer Entscheidung von dieser Seite.
Was der Mangel noch auslöst.
Ein Mangel bleibt selten eine Minderung: Er berührt den Vertrag, die Abrechnung und am Ende die Rückgabe.
Alle siebzehn Fallarten laufen auf derselben Akte, demselben Corpus und derselben Freigabe durch Sie. Übersicht aller Fallarten
113 von Regionalgerichten
im Corpus zu diesen Normen
Mila zitiert nur aus dem Corpus
Ein generisches Sprachmodell erfindet Aktenzeichen, die plausibel klingen und nicht existieren. Mila kann das nicht: Was nicht im geprüften Corpus steht, wird nicht zitiert — die Prüfung läuft vor dem Rendern, nicht danach. Corpus ansehen
Drei Monate frühere Minderung sind mehr wert als die perfekte Quote.
Der Anzeigezeitpunkt entscheidet über den Betrag, und er liegt fast immer in einem Chatverlauf, den niemand gelesen hat. Sechzehn weitere Fallarten laufen auf derselben Akte.