Die Fallart, die keine Rechtsfrage kennt.Wer gezahlt hat, muss es beweisen. Achtzehn Kontoauszüge sagen das nicht von selbst.
Der Mandant bringt einen Stapel PDFs und die Überzeugung, immer pünktlich gezahlt zu haben. Der Vermieter behauptet das Gegenteil. Entschieden wird es nicht durch Auslegung, sondern durch eine Tabelle — und die steht, bevor jemand den ersten Auszug öffnet. Das ist geschehen, bevor Sie die Akte zum ersten Mal öffnen — geprüft gegen 117 Entscheidungen zu den einschlägigen Normen, mit Fundstellen und fertigem Entwurf. Sie lesen, Sie geben frei.
Monat für Monat, Soll gegen Ist.
Mila liest die Kontoauszüge strukturiert aus, ordnet jede Zahlung ihrem Monat zu und weist aus, wo etwas fehlt — und wo zu viel gezahlt wurde.
Achtzehn Auszüge, und der entscheidende Eingang steht auf Seite elf.
Auch ein Kontoauszug ist ein Dokument, das sich annotieren lässt. Die Beträge kommen aus dem Tabellen-Parser; das Sprachmodell schreibt sie nicht ab.
03.11.2025 · Dauerauftrag Miete Sonnenallee · 1.560,00 EUR · Empfänger: Immobilien Verwaltungs GmbH · Verwendungszweck: Miete 11/2025
05.11.2025 · Gutschrift · 720,00 EUR · Auftraggeber: Jobcenter Berlin Neukölln · Verwendungszweck: KdU 11/2025 BG-Nr. 0847...
18.11.2025 · Überweisung · 210,00 EUR · Empfänger: Immobilien Verwaltungs GmbH · Verwendungszweck: (kein Eintrag)
Auszug 15 von 18 · Zeitraum 01.12.2025 bis 31.12.2025 · in der Akte nicht vorhanden
Vier Punkte, die aus Belegen ein Beweismittel machen.
Die Auswertung ist nur so gut wie die Zuordnung. Genau dort entstehen die Fehler, die später als Rückstand auftauchen.
Achtzehn Auszüge sind kein Beweismittel. Eine Tabelle schon.
Das Ergebnis ändert sich nicht — die Auszüge sind nur schon ausgewertet, wenn Sie die Akte öffnen. Die juristische Verantwortung bleibt, wo sie hingehört.
Diese Fallart entscheidet die Kündigung, ohne dass eine einzige Rechtsfrage gestellt wird — und sie wird trotzdem selten gemacht, weil achtzehn PDFs einen halben Tag kosten.
Fünf Entscheidungen — die Fallart rechnet, aber nicht im luftleeren Raum.
Diese Seite trug lange keinen Rechtsprechungs-Block, weil keine Entscheidung einen Prüfpunkt getragen hat. Diese fünf tun es: sie bestimmen, was aus der fertigen Tabelle folgt.
Der Mandant weiß, welche Auszüge fehlen.
Das ist bei dieser Fallart die ganze Mitwirkung — und der Grund, warum sie sonst Wochen dauert.
Die Tabelle ist der Befund. Was daraus folgt, ist es nicht.
Die Tabelle ist ein Beweismittel, kein Urteil.
Vier Fragen aus dem Gespräch über den Stapel.
Kurz beantwortet — jede Antwort steht auf einer Norm oder einer Entscheidung von dieser Seite.
Wofür die Auswertung gebraucht wird.
Die Monatstabelle ist kein Selbstzweck. Sie ist das Beweismittel in drei anderen Fallarten.
Alle siebzehn Fallarten laufen auf derselben Akte, demselben Corpus und derselben Freigabe durch Sie. Übersicht aller Fallarten
28 von Regionalgerichten
im Corpus zu diesen Normen
Mila zitiert nur aus dem Corpus
Ein generisches Sprachmodell erfindet Aktenzeichen, die plausibel klingen und nicht existieren. Mila kann das nicht: Was nicht im geprüften Corpus steht, wird nicht zitiert — die Prüfung läuft vor dem Rendern, nicht danach. Corpus ansehen
Achtzehn PDFs werden zu einer Seite, die vor Gericht trägt.
Und der Unterschied zwischen „ich habe immer gezahlt" und einer belegten Monatstabelle ist der ganze Fall. Sechzehn weitere Fallarten laufen auf derselben Akte.